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Wanduhr-Variationen

Veröffentlicht am 28.06.2020

Die erste Charge Wanduhren ist verkauft - fühlt sich sehr gut an! Aber ich bin mit dem Produkt noch nicht 100% zufrieden (allein schon wegen der Zukaufteile aus chinesischer Produktion).

Nachdem ich nun gute 15 verschiedene Quarz-Uhrwerke für Wanduhren umgebaut habe bin ich doch wieder zurück zu meiner allerersten Wahl: Dem Junghans W838 Werk (alleine schon die 8 und die 3 im Namen machen das quasi zwingend...). Zum einen ist es "Made in Germany" und wird daher meiner Philosophie an hohe Qualität und kurze Transportwege gerecht. Zum anderen lässt es sich recht gut modifizieren. Einziger "Nachteil": Junghans baut keine Werke mit schleichender Sekunde - es bleibt also ein "tick-tack"-Werk ;-). Allerdings ist meine Erfahrung bei den vielen silent-Werken nun auch so, dass man sie durchaus hören kann - zwar eher mit einem kontinuiertichen mahlenden Geräusch, aber doch sehr wahrnehmbar. Die Junghans macht zwar tick-tack, aber ist doch sehr leise und man muss schon nah heran gehen um das Geräusch zu hören. Unterm Strich hat das Junghans-Werk also nur Vorteile und wird daher auch die Basis meiner Kollektion werden. Auch das vergleichsweise große Drehmoment des Werks (für Einzeiger-Uhren zwar nicht so bedeutsam, aber dennoch) lassen ein breites Spektrum von Zifferblatt-Designs zu.

Bleibt als nächster Schritt also jemand zu finden, der mir die modifizierten Triebe im Spritzguss-Verfahren fertigen kann. Meine aktuellen Wanduhren (Beispiele s.u.) mit dem W838 basieren auf 3D-Druckteilen mit manueller Nachbearbeitung.

Die erste dreizeit-Runde war eher nüchtern vom Design - als Office-Uhr wunderbar, im Wohnbereich aber vielleicht nicht erste Wahl. Daher habe ich ein bisschen am Zifferblatt gearbeitet (die Idee kam bei der Fertigung einer Uhr zu einem 80. Geburtstag).

 

 

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