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Die erste dreizeit-Armbanduhr made by me ;-)

Veröffentlicht am 10.01.2020

Dank der zusätzlichen Zahnräder kann ich nun also noch zwei weitere Werke umrüsten und habe so etwas Masse zum experimentieren mit verschiedenen Zifferblättern und Gehäusen.

Ein schönes Edelstahlgehäuse mit Saphir-Frontglas habe ich schon vor einiger Zeit gekauft - jetzt kann ich also das umgebaute Werk einpassen. Der Werksumbau geht nicht ganz so einfach wie ursprünglich von mir gedacht - ist doch alles wirklich klein und "fisselig" und ich leide nicht unter einer zu ruhigen Hand. Aber es gelingt - mit Geduld und unter Verwendung einiger heimlicher Fluchformeln liegt schließlich ein Achtstundenwerk vor mir. Besonders die Einpassung der Krone kostet mich Nerven...

Das Zifferblatt drucke ich auf dem Thermosublimations-Fotodrucker auf ein kleines Klebe-Etikett und klebe es auf eine 0.35 mm starke Postkarte - so komme ich auf die benötigten 0,4 mm. Schließlich stanze es mit einem extra gekauften 37mm Locheisen aus. Auch für die Zeigerdurchfügrungen habe ich kleine und passende Locheisen besorgt.

 

 

Mir fehlen jetzt noch die passenden Zeiger - von einem anderen Werk nehme ich also einen etwas zu kurzen Stundenzeiger, der soll erstmal genügen, auch wenn er nicht ganz bis zum Index reicht. Die Sekunde lasse ich noch unbesetzt, denn das Zifferblatt aus Pappe wölbt sich ganz leicht und der Sekundenzeiger dreht sich daher nicht frei. Leider habe ich keine Möglichkeiten das Zifferblatt auf Metall zu bringen, werde mich hier also nach einem Lieferanten umsehen müssen...

Hier also mal die beiden "fertigen" Uhren nebeneinander: Links die Nienaber-Uhr (ich habe das schwarze Band gegen ein braunes getauscht - es harmoniert irgendwie etwas besser mit dem goldenen Zeiger) und rechts mein eigener Umbau. Er wird entweder einen "normalen" Sekundenzeiger bekommen oder auch eine Sekunden-Drehscheibe, dann wandert das Logo dort hin...

 

 

Am Abend führe ich meine Uhr das erste mal aus. Das Giora Feidman Sextett spielt in Darmstadt und begeistert mich - das rundet diesen Tag wunderbar ab. Ich schaue gefühlt alle 3 Minuten auf die Uhr. Ein super Abend also für Ohren, Augen und dreizeit ;-)

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