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Formalitäten...

Veröffentlicht am 18.11.2019

An sich verbuche ich die Zeit, die ich mit diesem Projekt verbringe ganz klar in meinem 8-Stunden-Segment 'Freizeit'. Formal sieht das natürlich anders aus.

Also zeige ich eine selbständige Nebentätigkeit bei meinem Arbeitgeber an und marschiere aufs Gewerbeamt. Nun kann (besser gesagt: darf) ich also offiziell irgendwie Uhren gestalten, bauen und verkaufen. Noch wichtiger: Ich habe Zugang zum Lieferanten-Angebot für Uhrmacher und kann mich somit viel besser über Bauteile informieren und Preisvorstellungen bekommen.

Mein Abend beim Uhrmacher (ich war bei Maximilian Schubert) verläuft sehr nett. Herr Schubert nimmt sich viel Zeit und wir plaudern über mögliche Umbauten und die damit einhergenden Eingriffe in verschiedene Uhrwerke. So richtig Feuer fängt er jedoch nicht von meiner Idee - er findet sie gut und faszinierend, aber eben nicht ausreichend faszinierend, um mit seiner eigenen Zeit in die Entwicklung mit einzusteigen. Ich nehme das nicht übel, bekomme ich hier doch viele Tips und Ideen und schnuppere mal richtige Uhrmacher-Luft. Herr Schubert motiviert mich, mir einfach mal selber Gedanken zu machen und mich am basteln zu versuchen. Das war zwar ursprünglich nicht mein Plan, aber es reizt mich total.

Gut, also brauche ich wohl eine gewisse Basisaustattung für Uhrmacher und Literatur...

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